Ihre Gastgeber: Caroline und Michael Gurschler

Stolz auf ihre Herkunft und Hoteliers aus Leidenschaft

Caroline und Michael Gurschler

Eines merkt man als Gast sofort im 4-Sterne-Hotel Liebe Sonne – hier ist man sofort Teil einer großen Familie. Caroline und Michael Gurschler, Ihre Gastgeber, sind Hoteliers aus Leidenschaft, denn die Familie Gurschler ist seit beinahe einem Jahrhundert ein wichtiger Teil des Tourismus im Ötztal. Seit Generationen hat es sich diese Familie zur Aufgabe gemacht, die sprichwörtliche Tiroler Gastfreundschaft zu leben und Urlaubsgäste in Sölden und Hochsölden zu begeistern. So ist es auch Caroline und Michael wichtig, sich täglich auch persönlich um das Wohl ihrer Gäste zu kümmern.

Michael hat neben dem Tourismus eine zweite große Leidenschaft – seine Haflingerzucht. Er zählt inzwischen weltweit zu den Top-Haflingerzüchtern. Im Sommer sind seine Lieblinge zu begehrten Highlights geworden.

Die Familie Gurschler - Tourismuspioniere im Ötztal

Die Familie Gurschler ist tief verwurzelt im Ötztal. Kaum eine Familie prägte die Top-Tourismusdestination Sölden und Hochsölden so stark. In den 20er Jahren übernahm Familie Gurschler das Gasthaus zur Sonne. 1928 wurde mit dem Bau des Gasthofes „Berghotel Hochsölden“ - das erste Haus mit richtigem Mauerwerk - in Hochsölden begonnen. Um die benötigten Baumateriealien und Lebensmittel zu befördern errichtete die Familie Serafin Gurschler eine erste Materialseilbahn von Sölden nach Hochsölden.

Mit der unsanften Landung in seinem Stratosphären-Ballon auf dem Gurgler Ferner sorgte der bekannte Schweizer Professor Auguste Piccard im Mai 1931 für Schlagzeilen. Seine Bruchlandung machte das Ötztal schlagartig bekannt. Der Gründer der Sonnenhotels und Tourismuspionier Serafin Gurschler war bei der Rettungsaktion dabei und transportierte die Druckausgleichskabine auf seinem LKW. Im selben Jahr begann Familie Gurschler mit dem Bau des ersten Hotels in Hochsölden - das Hotel Hochsölden. Die Bauarbeiten dauerten bis 1934. Damals erreichten die Gäste das Hotel nur über einen steilen Heu- und Holzziehweg.

Zu Beginn des 2. Weltkrieges kamen noch Gäste nach Hochsölden, doch dann wurden die Hotels zu Erholungsheime für die deutsche Wehrmacht. Nach dem Krieg kam der Fremdenverkehr nur langsam auf Touren. Trotzdem wurde 1948 der erste Lift in Betrieb genommen: Sölden - Hochsölden, der damals längste Lift Österreichs.
  

Söldens Seilbahnwesen und Familie Gurschler

Was die Tourismuspioniere in Sölden vor über 60 Jahren gesäht haben, ernten wir heute als wertvolle Früchte. Einer der bedeutendsten Vorreiter des ungeahnten Erfolgs war Hermann Gurschler, ein Onkel der Gastgeber-Familie (damals Wirt des Hotel Sonne). In seinem Schatten der Vater der Gurschler-Geschwister Caroline, Christiane, Michael und Herbert - Gotthard Gurschler, Wirt des Hotel Hochsölden, wo auch die Geschwister geboren und aufgewachsen sind.

Als 1948 der Vorläufergesellschaft der Bergbahnen Sölden die Insolvenz drohte, übernahm Hans Falkner, Hermann Gurschler und Martin Riml deren Anteile. Sie brachten die finanziellen Möglichkeiten und vor allem die unternehmerischen Fähigkeiten ein, die das Unternehmen brauchte. Am Beginn des Tiroler Tourismuswunders entpuppte sich besonders die Improvisationsgabe der Sölder Pioniere als entscheidender Wettbewerbsvorteil. Da wurde z. B. Kohle aus der eigenen Handlung gegen Zement getauscht um überhaupt einen Lift bauen zu können. Der Motor eines ausrangierten Panzers diente als Antriebsmaschine.

Sölden das einst so arme Bergbauerndorf bekam rasch einen Namen in der Welt der etablierten Skiorte. Mit dem Zusammenschluss von Gaislachkogel und Hochsölden setzte der Seilbahnbetrieb 1972 einen weiteren Meilenstein. An einem Novembertag besuchte KM Hans Falkner das neu erschlossene Gletscherskigebiet Kaprun, er fand aber kein freies Zimmer. Das war für den Ötztaler Seilbahner die Initialzündung für das Projekt eines eigenen Gletscherskigebietes mit einer Straße zum Rettenbachferner. Als 1975 der Bayrische Rundfunk eine Sendung über das Herbsttraining der Deutschen Skinationalmannschaft brachte, erfüllte sich Falkners Vision: Der Ort war zu Allerheiligen schlagartig ausgebucht. Der Gästeansturm nach der TV-Sendung überraschte die Touristiker in Sölden derartig, dass es weder Fleisch noch Brot gab. Die erfolgreiche Entwicklung führte dazu, dass sich Sölden inzwischen zur nächtigungsstärksten Wintersport-Destination Österreichs entwickelt hat.

Anfang der Neunziger Jahre begann die Erfolgsgeschichte des Skiweltcups. 1998 wurde schließlich das Winterskigebiet von Hochsölden mit dem Gletscher zusammengeschlossen und diese dürfte nicht der letzte Zusammenschluss gewesen sein: Die Verbindung mit dem Pitztaler Gletscher ist die nächste Zukunftsvision. (Quelle: Bericht der Bergbahnen Sölden)

Das Hote Liebe Sonne

Einst der Inbegriff eines wackeren Wirtshauses, war die Sonne einer der ersten Gasthöfe des Ötztals. Bereits seit den Anfängen des Skilaufs in Sölden war der Gasthof ein begehrtes Domizil für Teams, Rennläufer und Betreuer.

1993 wurde das Gasthaus Sonne abgerissen und es wurde mit dem Bau des Hotels Liebe Sonne begonnen. 1994 wurde das 4-Sterne Hotel Liebe Sonne eröffnet. Im gleichen Jahr starb Gotthard Gurschler, der Vater von Caroline und Michael.

Seit der Eröffnung des 4-Sterne Hotels Liebe Sonne passt sich das Hotel stets an die aktuellen Anforderungen an und wird auch laufend umgebaut und renoviert. Heute ist die Liebe Sonne mit ihren Betrieben die Verkörperung einer gewachsenen und seriösen Gastronomie, die sich den wechselnden Verhältnissen und Bedürfnissen rechtzeitig anzupassen weiß.

1995 machte Michael Gurschler seine Leidenschaft zum Beruf - es entstand die Haflinger-Zucht Liebe Sonne. Mittlerweile zählt Michael weltweit zu den Top-Haflingerzüchtern.

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